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Portfolio

Unser Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft

Mit Swiss Green Steel gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer klimaneutralen Stahlproduktion. Unser Hauptrohstoff ist Stahlschrott. Diesen beziehen wir lokal, um Emissionen durch lange Transportwege zu vermeiden. Der Schrott für unsere Stahlproduktion stammt aus einem Umkreis von 80 km.

Unser Swiss Green Steel Portfolio

Grüner Stahl lässt sich durch optimierten Rohstoffeinsatz, Energieeffizienzmassnahmen und Produktion auf der Grundlage erneuerbarer Energien herstellen. Wir stellen individuelle Lösungen für ein breites Kundenspektrum bereit und unterstützen so viele Branchen auf ihrem Weg zur Dekarbonisierung. Aus dem umfassenden Portfolio für Swiss Green Steel können unsere Kunden das am besten geeignete Produkt für ihren Weg in eine nachhaltige Zukunft auswählen. Wir arbeiten beständig an der Weiterentwicklung unseres Produktionsprozesses, um die CO2-Emissionen noch mehr zu reduzieren.

Swiss Green Steel

Swiss Green Steel

Die Swiss Steel Group produziert Stahl ausschliesslich mit der Lichtbogenofentechnologie sowie recyceltem Schrott im Rahmen der Kreislaufwirtschaft. Daraus resultiert ein Produktangebot um 78 % verringerten CO2-Emissionen als der Branchendurchschnitt*. Dank unserer zu 100 % auf EAF-Technik basierenden Produktion erzeugen wir deutlich weniger Emissionen als BF-BOF-Hersteller. Wir betrachten uns daher als grundsätzlich grün, werden aber weiter daran arbeiten, unsere Emissionen noch weiter zu reduzieren, bis wir die Netto-Null erreichen.

*Branchendurchschnitt: 1,89 t CO2/t vergossener Rohstahl Swiss Steel Group: 0,422 t CO2/t vergossener Rohstahl, Quelle: World Steel Association Sustainability Indicators 2021

Swiss Green Steel Climate+

Swiss Green Steel Climate+ ist für alle Kunden gedacht, die Nachhaltigkeit noch weiter vorantreiben wollen. Diese Produkte werden ausschliesslich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt, wie etwa Wind, Solar und Wasser, und besitzen daher einen noch geringeren CO2-Fussabdruck.

Swiss Green Steel Stainless+

Mit Swiss Green Steel Stainless+ erhalten unsere Kunden RSH-Produkte, die zu mindestens 95 % aus recycelten Materialien hergestellt werden. Wir reduzieren die Emissionen aus eingekauften Materialien um rund 90 % durch die Vermeidung primärer Legierungen.

Von Wertstoff zu Rohstoff

Die Nachhaltigkeit von Stahl wird oft unterschätzt, denn sie ist konkurrenzlos. Auch nach mehrmaliger Verwendung büsst Stahl seine hohe Qualität nicht ein. Die Swiss Steel Group produziert Stahl ausschliesslich aus Stahlschrott, was uns zu einem relevanten Player für Recycling in den Ländern macht, in denen wir unseren Stahl produzieren. Wir legen höchsten Wert auf Nachhaltigkeit. Daher beziehen wir unseren Schrott so lokal wie möglich, setzen auf Schienentransport und achten auf eine sorgfältige Schrottsortierung. Je besser unser Stahlschrott sortiert wird, desto zielgerichteter können wir jedes einzelne Stück verwerten und desto weniger primäre Legierungen benötigen wir. Genau diese Liebe zum Detail führt zu einem verringerten ökologischen Fussabdruck.

Magnet Stahlschrott

Die Herstellung von Swiss Green Steel

Kurz gesagt gibt es zwei Standardmethoden der Stahlerzeugung: Stahl wird entweder unter Einsatz von Eisenerz und Koks im Hochofen hergestellt oder in einem Elektrolichtbogenofen aus Stahlschrott. Wir bei der Swiss Steel Group setzen ausschliesslich die Lichtbogenofentechnologie ein. Wir beziehen die wichtigsten Stoffe für unsere Produktion lokal und vermeiden Transporte um die halbe Welt, sodass sich die CO2-Emissionen unserer Eingangsmaterialien erheblich verringern. Da Elektrolichtbogenöfen grosse Mengen an Strom benötigen, verwenden wir Strom aus dekarbonisierten Quellen.

Stahl und Solarzellen

Nichts wird verschwendet

Als wesentliche Treiber der Kreislaufwirtschaft achten wir bei der Swiss Steel Group genau darauf, auch Nebenerzeugnisse der Wiederverwertung zuzuführen, wo immer dies möglich ist:

  • An unserem Standort Emmenbrücke nutzen wir jährlich 20 GWh an überschüssiger Wärme aus dem Walzwerk, um Gebäude zu heizen und überschüssige Energie in das städtische Fernwärmenetz einzuspeisen. Unsere überschüssige Wärme kann so 800 Haushalte versorgen.
  • In der Schweiz und Frankreich wird die Elektroofenschlacke dank ihrer steinartigen Beschaffenheit als hochwertiger Werkstoff im Strassenbau eingesetzt und dient als idealer Ersatz für Betongranulat und Schotter.
  • Walzzunder wird in der Zementindustrie wiederverwendet.
  • Die beim Lichtbogenprozess entstehenden Abgase werden gereinigt. Dabei entsteht Filterstaub, der Wertstoffe enthält, wie etwa Zink. Der Filterstaub wird in spezialisierten Recyclingbetrieben aufbereitet und die darin enthaltenen Wertstoffe werden zurückgewonnen. Das gewonnene Zink kann dann beispielsweise in der Galvanotechnik oder als Legierungsmetall, beispielsweise in Messinglegierungen, wiederverwendet werden.